Komm, setz Dich doch zu uns! – Das war der rote Faden, der sich durch den Abend zog.
Komm, setz Dich doch zu uns:
Die Bibliothek Rappottenstein belohnte die eifrigsten unter den jungen Leserinnen und Lesern mit kleinen Preisen. Wir wollen gemeinsam feiern, dass sie, die morgen die Welt gestalten werden, ihren Geist mit einem starken Fundament versehen: Denn Lesen - konzentriertes, bewusstes Lesen - ist wie Fitnesstraining fürs Hirn.
Komm, setz Dich doch zu uns:
Ein leerer Sessel stand in der Mitte der Kirche. Darin lässt sich vieles hineininterpretieren, heute sei es aber dieser Satz: In der Kirche Jesu ist Platz genug. Hier ist Platz für alle - nicht nur für die, die hier schon sind: Platz ist hier für den Zöllner Zachäus, von dem PAss. Sabine Latzenhofer heute erzählte. Platz ist hier für Außenseiter, Marginalisierte und Bekümmerte.
Platz ist hier für jeden, der hier sitzen möchte.
Komm, setz Dich doch zu uns:
Es wäre kein Heuriger, wenn es den ganzen Abend so geistig zugehen würde. Drum haben wieder fleißige Hände und Füße Sorge getragen, dass alle mit vollem Bauch und guter Laune heimgehen konnten. Und dafür gehört – wie auch schon in den vergangenen Jahren – vielen freiwilligen Unterstützern gedankt: Ohne sie wäre der Pfarrheurige eine triste Angelegenheit. Ohne Leihgaben von den Freiwilligen Feuerwehren, vom Wanderverein, vom Dorfverein Pehendorf, von der Raiffeisenkasse, von der Gemeinde, ohne die Mehlspeisen aus Roiten und ohne viel ehrenamtlich aufgebrachte Zeit und nicht zuletzt ohne die musikalische Unterstützung des Duos Karl & Sepp wäre es kein ordentlicher Heuriger geworden.
In den heutigen Zeiten, wo moderne Technik Menschen so nahe zueinander bringen kann, und wo zugleich so viele Menschen vereinsamen, ist das persönliche Zusammensein bei Vereinsfesten und in anderen geselligen Runden ein unschätzbarer Wert. Das wollen wir nicht vergessen, und in diesem Sinne wollen wir an unsere Mitmenschen diese Einladung aussprechen:
Komm, setz Dich doch zu uns!
Und die, die glauben, nicht damit gemeint zu sein, dürfen sich ruhig selbst auffordern:
Komm, setz Dich doch zu ihnen!






